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Geschichte der Stadt

 

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Die Stadt Argentan befindet sich am Ufer der Orne inmitten einer Kalkebene, ist von den Wäldern von Ecouves und Gouffern umgeben und hat seit jeher Besucher in ihren Bann zu ziehen gewusst.


Vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert


Tour marguerite
Tour marguerite

Die Stadt liegt geduckt an einem Kalksporn, ist im Norden, Westen und Süden von Mooren geschützt und war im Mittelalter eine der wichtigsten Festungen der Normandie.
Argentan wurde von Heinrich I. Beauclerc, Herzog der Normandie und König von England, Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut.
Von 1134 bis 1618 war die Stadt von ihren beiden Mauern geschützt umgeben: der Stadtmauer mit ihren 16 Türmen und der Burgmauer, bestehend aus 4 Türmen, die die Burg, die Kapelle St. Nicolas und den Donjon umschlossen, die alle heute noch zu sehen sind.
 
Im Schutz ihrer Mauern bot Argentan berühmten Persönlichkeiten Unterkunft: Mathilde, Tochter von Heinrich I., König von England, und Ehefrau von Gottfried Plantagenet, fand hier im Jahr 1135 Zuflucht. Heinrich II., König von England, vereinte hier im Jahr 1172 alle Grafen und Barone des Herzogtums der Normandie, um die Eroberung von Irland vorzubereiten. Eleonore von Aquitanien nahm im Jahr 1189 ihren Wohnsitz auf der Burg von Argentan und empfing dort ihre beiden Söhne Richard Löwenherz und Johann Ohneland.

A l'abri de ses remparts, Argentan a accueilli des personnages illustres. Mathilde, fille de Henri Ier, roi d'Angleterre et mariée à Geoffroy Plantagenêt, y trouve refuge en 1135. Henri II, roi d'Angleterre, réunit en 1172 tous les comtes et barons du duché de Normandie pour préparer la conquête de l'Irlande. En 1189, Aliénor d'Aquitaine fixe sa résidence au château d'Argentan et y reçoit ses deux fils, Richard Cœur de Lion et Jean sans Terre.


Vom 17. bis zum 18. Jahrhundert


In Argentan befanden sich natürlich Industrie- und Handelsbetriebe. Die Wasserqualität der Orne begünstigte die Einrichtung zahlreicher Gerbereien und sogar eine Pergamentfabrik wurde gegründet.
Im Jahr 1665 wurde eine Königliche Spitzenmanufaktur errichtet: Um 1671 wurde die Französische Spitze (Point de France) erfunden und trat den Konkurrenzkampf mit der berühmten Venezianischen Spitze an.

Im 18. Jahrhundert gab es in Argentan vier Königliche Spitzenmanufakturen und ein halbes Dutzend ordentlicher Manufakturen. Vor allem war Argentan jedoch eine aristokratische Stadt und beherbergte zahlreiche Verwaltungsämter: Etwa fünfzig adelige Familien und zirka hundert Hofbeamte (Vogtei, Salzdepot, Jagd- und Fischereiaufsicht) hatten dort ihren ständigen Wohnsitz. Die reichsten besaßen Stadtpalais, die heute zum größten Teil noch bestehen.


Vom 19. Jahrhundert bis heute


Hôtel particulier
Hôtel particulier

Aufgrund der günstigen geografischen Lage wurde Argentan zu einem äußerst wichtigen Eisenbahnknotenpunkt: Im Depot waren bis zu 120 Züge untergebracht.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ließen sich zahlreiche Industriebetriebe am linken Ufer der Orne nieder, insbesondere in den Bereichen Metallverarbeitung und Nahrungsmittel. Die Bevölkerung von Argentan verdreifachte sich rasch (von 6000 auf 18.000 Einwohner).
 
Heute stellt die Stadt mit dem Bau der A88 und dem Projekt „Au Fil de l’Orne“ zum Ausbau der Böschungen unseres Flusses einen starken Entwicklungswillen unter Beweis.
Die Stadt richtete eine Mediathek und ein Wassersportzentrum ein, eröffnete die Pforten des Maison des Dentelles wieder und gab den Bau eines Kulturzentrums in Arbeit, das 2008 eingeweiht werden soll.
 





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